Leipert eSports verlässt Monza mit großartigen Resultaten nach dem 12H eSports Event von Creventic und der 24h Series.

Nach unzähligen Trainingsrunden an den Tagen vor Rennstart am Samstag, fühlte sich das Team für die 12 Stunden Multiclass challenge in Monza gut vorbereitet. Alle waren sich einig, ein sauberes und sicheres Rennen ist der Grundstein des Erfolgs – man war sich aber auch bewusst, dass dies in der Theorie sich leichter anhört, als es in der Praxis sein wird, sobald die grüne Flagge geschwenkt wird und das Rennen freigegeben ist.

Mit gemischten Gefühlen beendete man das Qualifing. Während Marian den Cayman auf einem tollen 4. Platz stellen konnte, tat sich der TCR aufgrund fehlenden Windschattens durch andere Fahrzeuge schwerer. Dadurch war ein 5. Platz das Maximum. Noch schlechter lief es für das GT3 Fahrzeug. Man tat sich mit den hohen Streckentemperaturen und damit einhergehend, einem unruhigen Heck sehr schwer. P20 von 30 gemeldeten Fahrzeugen hieß es am Ende.

Um 12Uhr deutscher Zeit startete das 54 Auto starke Feld auf der Start/Ziel Geraden in das Rennen. Aufgrund dessen, dass das Feld nicht Klassenweise startete, war die Wahrscheinlichkeit das Turn 1 sehr eng wird hoch, vielleicht sogar zu eng. Die GT3-Fahrzeuge vorne weg konnten dies noch managen, aber die Cup-Porsche dahinter bekamen einige Probleme und so entstand ein Rückstau für die GT4 und TCR Klasse. Während der TCR davon profitierte und auf P4 vor kam, versuchte der GT4 über das Kies den Stau zu umgehen.

„Ich habe gesehen, wie alle in T1 standen, also hatte ich gehofft, Car contacts zu vermeiden, wenn ich durchs Kies rolle und ein paar Positionen gut machen kann. Jetzt wissen wir alle, das hat nicht wirklich funktioniert.“ Erzählt uns Marc. In der Tat vermied er jegliche Feindberührungen, allerdings macht er keine Positionen gut, sondern wurde vom gesamten GT4 Feld und einigen TCRs überholt.

Die ersten Stunden verliefen dann problemlos für alle schwarz-gelben Boliden. Einzig der GT3 hatte einen Feindkontakt in Turn 1 mit einem TCR, welches eine Strafe nach sich zog. Alle Piloten in den Leipert Fahrzeugen „pflügten“ durchs Feld, verwalteten den Überrundungsverkehr und zeigten gute Rundenzeiten. Nach 6 Stunden, kurz bevor die Sonne unterging, waren die beiden TCR und GT4 Fahrzeuge auf Podiumskurs, während der GT3 sich in den Top 10 festigte. Aber allen war bewusst, mit der Dunkelheit würde die Herausforderung noch ein wenig größer werden.

Auf P7 liegend profitierte der GT3 von zwei Unfällen mit 3 involvierten Fahrzeugen. Kurz bevor die karierte Flagge geschwenkt wurde, wurde man auf P4 nach vorne gespült, was eine tolle Überraschung war!

Der TCR verwaltete das Rennen auf P2 liegend, da man wusste, dass die Pace des Führenden zu gut war, um ihnen nochmal gefährlich werden zu können. Am Ende war es ein toller zweiter Platz – wieder ein gutes Resultat für das Auto, welches vor einigen Wochen schon die 24h von der Nordschleife für sich entscheiden konnte.

Das GT4 Fahrzeug – ebenfalls Sieger der 24h vom Nürburgring – hatte einen weiteren Vorfall im vorletzten Stint beim Überrunden eines TCRs. Beim anbremsen auf die zweite Schikane verlor dieser die Kontrolle über sein Fahrzeug und drückte unseren GT4 in die Wand. Eine weitere Minute Reparatur stand an, allerdings hatte man genug Vorsprung auf P4, sodass man beruhigt zu Ende fahren konnte.

Nach 12 Stunden Mutliclass Action, konnte Leipert zwei weitere Trophäen mit nach Hause nehmen. Zusätzlich ein toller 4. Platz für die Real Driver – Mit diesem Resultat hatte wirklich niemand gerechnet.

„Ich bin – wieder einmal – sehr stolz auf dieses Team! Innerhalb weniger Wochen gewinnen wir in zwei Klassen zunächst die härtesten 24 Stunden der Welt und heute fahren wir wieder ein Doppelpodium ein – und dazu noch ein toller 4. Platz! Natürlich brauchst du in solchen Rennen auch das Quäntchen Glück, aber er es scheint als würden wir diese Endurance Rennen strategisch sehr gut angehen!“ fasst Teamchef Kai die Ereignisse der letzten Wochen zusammen.

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