Am vergangenen Sonntag startete die Neo Endurance 24h Series eSports in ihre Saison. Mit dabei war unser GT4-Gespann rundum Markus, Sandro und Marc im rot/schwarzen Leipert BMW M4.

Nach dem Warm Up ging es ins Qualifing, welches in einzelne Sektionen pro Klasse eingeteilt wurde. Nach 15 Minuten stand P6 von 13 Startern in den Büchern.

„Nicht ganz optimal. Wir wollten schon in den ersten beiden Reihen stehen, um das Risiko einer Startkollision zu verringern.“ Berichtet Markus vor Rennstart.

Marc übernahm den Start. Alles lief zunächst ohne Probleme und er konnte seine Position behaupten. Ziel war es, solang wie möglich im Zug mitzufahren, um keine Zeit zu verlieren. „Das ging am Anfang auch ganz gut. Leider habe ich dann bei einem Überholmanöver den Anschluss verloren und dann wurde es sehr schwer für mich.“ Erklärt Marc seine Erfahrungen aus den ersten 90 Minuten.

Zunächst konnte er P6 noch halten, wurde er zum Ende des Stints bis auf P11 zurückgereicht.

Markus übernahm das Steuer und startete die Aufholjagd, ohne zu viel Risiko zu gehen und absolvierte einen sehr sicheren und schnellen Stint. Danach übernahm Sandro auf P6. Auch er fuhr einen sauberen Stint, ohne Vorkommnisse.

„Der Verkehr war teilweise schon etwas taff. Aber insgesamt lief es ohne große Probleme und wir hatten nur ganz leichte Kontakte.“

Zum Schluss übernahm nochmal Markus für die letzten 90Minuten. Die Strategie schien sich am Ende für das Team auszuzahlen und P5 war ein realistisches Ziel.

Doch es kam leider alles anders. Ca. Eine Stunde vor Schluss kommt Markus beim anbremsen auf Turn2 mit dem Hinterreifen aufs Gras und dreht sich von der Strecke. Mit seinem ganzen Talent schafft er es aber ohne Einschlag wieder zurück auf die Strecke. Ein GT3 Audi war wohl etwas überrascht und zieht erst im letzten Moment an unserem BMW vorbei. Markus meldete sofort einen Kontakt auf der Hinterachse inklusive schiefen Lenkrad, der Kontakt aber war weder in Incidents noch im replay ersichtlich.

Markus fuhr zunächst weiter, bis zur Aqua Minerali ging soweit alles gut, aber in der Rechtskurve machte sich der Schaden bemerkbar und Markus drehte sich erneut. Beim rejoinen auf die Strecke klappte zudem dann auch die Kommunikation nicht wirklich gut, sodass Markus dem Zweitplatzierten GT4 direkt vor das Auto rollte. Dieser konnte nicht mehr ausweichen und nahm unseren BMW auf die Hörner. Das Auto landete auf dem Dach und das Rennen war vorbei. Zwar fuhr man nach erfolgter Reparatur nochmal für die Zielflagge raus, aber am letzten Platz in der Klasse änderte das nichts mehr.

Auch wenn Markus sehr frustriert über seinen Fehler war, macht das Team im überhaupt keinen Vorwurf, zumal sehr viel Pech dazu kam.

Nach dem Frust ist allerdings vor dem nächsten Rennen. Schon in 4 Wochen geht es mit dem 6h in Sebring in den zweiten Lauf.

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