Zugegeben, es ist schon ein paar Tage her dass unzählige Teams nach „Down Under“ gereist sind (virtuell und Corona konform versteht sich) um sich der 12 stündigen Herausforderung in Bathurst zu stellen. Dennoch wollen auch wir einen Rückblick wagen.

Gestartet waren wir mit 4 Teams die sich auf zwei Lamborghinis und jeweils einen BMW und Audi aufteilten:

Team Yellow: Sandro, Markus (Lambo/ Split 4)

Team Black: Kai, Marian, Patrick (Audi/ Split 6)

Team White: Lukas, Marlon (BMW/ Split 5)

Team Red: Marco, Marc (Lambo / Split 11) 

Die Geschichte von Team Yellow ist leider schnell erzählt. Aufgrund eines technischen Problems mussten die beiden schon nach 2 Stints das Auto abstellen. Bis dahin konnte man aber im vorderen Drittel mitfahren – die Pace hätte also gestimmt!

Das Team Black hatte kein Glück im Quali und entschied sich aus der Box zu starten um einen eventuellen Startcrash aus dem Weg zu gehen. Patrick hatte leider oben auf dem Berg einen Einschlag, sodass Topspeed verloren ging. Aufgrund der Reparaturzeit und einigen Anschubser von der Konkurrenz blieb am Ende P24. Schade, Pace von Allen war eigentlich sehr gut.

Team White stellte ihren BMW auf P15 in der Qualifikation. Am Anfang hatte man noch einige Probleme auf Pace zukommen, was sich allerdings im Laufe des Rennens einspielte. Vom Speed her, waren die beiden auf dem Niveau der Top 3 und ein Podium wäre drin gewesen. Aufgrund eines Reparaturstopps um die 3Min verlor man allerdings leider den Anschluss und fiel auf P19 zurück. Dank einer starken Aufholjagd kletterte man aber im Tableau immer weiter nach oben und holte sich in den Schlussminuten noch P11 welches man dann auch ins Ziel bringen konnte.

Team Red fuhr ein solides Quali und startete von P11. Der befürchtete Massencrash fiel glücklicherweise aus und man konnte sich in den Top 10 festigen. Da man als einziges Team nicht auf Doppelstint setzte sondern immer den FullService machte, ging es aber nur langsam nach vorne. Eine kurze Schrecksekunde gab es bei Skyline, als Marco den Notausgang nutzte und das Auto gekonnt über das Kies wieder auf die Strecke zurück manövrierte. In den letzten 90Minuten ging es dann noch um P7 und dank einer Schlussoffensive mit hohem Risiko brachte Marc den Lambo nach 12 Stunden auf Platz 7 ohne einen Kratzer über die Ziellinie.

Insgesamt war der Ausflug nach Australien also sehr gelungen und das Team war positiv überrascht über die guten Ergebnisse: „Dass wir bei diesem Rennen 3 von 4 Autos ins Ziel bringen, ist schon eine kleine Überraschung. Die Strecke ist so herausfordernd… jede Runde bestreitet man auf Messers Schneide. Dank einer ausgiebigen Vorbereitung und der tollen Performance während des Rennens haben wir uns diese Ergebnisse aber wirklich verdient!“ lautet das Fazit von Teamchef Kai.

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